Colours

Viele, viele bunte Farben

Ein Besuch im Bastelfachgeschäft kann ein Erlebnis sein. Die Auswahl an Materialien ist enorm: so viele Dinge, so viele Stoffe und so viele Farben. Die Kreativität wird geweckt und die Lust zu Basteln, zu Werkeln und zu Arbeiten wächst. Bevor Sie aber auf grosse Einkaufstour gehen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass beim Basteln mit Kindern in der Regel nur drei verschiedene Farbsorten zum Einsatz kommen. Die Wahl hängt vom Alter und vom Können Ihrer Kinder ab.

 

Fingerfarbe für die kleinsten Künstler

"Fingerfarbe" ist besonders bei jüngeren Kindern sehr beliebt, denn auch wer die Stifte noch nicht halten kann oder mit den Pinseln noch Schwierigkeiten hat, kann sich mit Fingerfarbe richtig austoben. Mit den Fingern wird gemalt und mit den Händen werden Abdrücke erzeugt.

Aber keine Angst, selbst wenn ein Finger versehentlich abgeleckt wird, macht das jeder Künstler nur einmal, denn den Fingerfarben sind Bitterstoffe zugesetzt, um dem Produkt einen bitteren, unangenehmen Geschmack zu verleihen.

Fingerfarben bestehen neben Wasser aus Farbmitteln, Füllstoffen, Bindemitteln, Feuchthaltemitteln, Konservierungsstoffen, Tensiden und Bitterstoffen.

Mit Wasserfarben die Entstehung der Farben lernen

"Wasserfarben" werden auch Aquarellfarben genannt. Mit Wasserfarben können kleine Künstler deckende, aber auch nicht-deckende Anstriche verwirklichen. Es kommt darauf an, wie viel Wasser dazu gemischt wird. Neben dem Malen, Zeichnen und Lackieren mit Wasserfarben lernen die Kinder auch die "Farbenlehre": Was kommt dabei raus, wenn ich Rot mit Blau mische? Welche Farbe entsteht aus Gelb und Blau? Mit keiner anderen Farbe lässt sich so gut herumexperimentieren wie mit den Wasserfarben.

Und wenn mal etwas daneben geht, lässt sich alles einfach herauswaschen.

Ideal für das Lackieren von Holz: Acryllack

"Acrylfarbe und Acryllack" sind mit Wasser verdünnbar. Sind sie getrocknet, werden sie zu einem wasserfesten Film. Acrylfarbe ist meist nur in "matt" erhältlich, Acryllack hingegen gibt es in "matt", "seidenmatt" und "hochglänzend". Acryllack ist nach dem Trocknen so fest, dass er sich nicht abscheuern lässt. Acrylfarbe hingegen ist weniger scheuerbeständig.

Besonders für das Lackieren von Holz ist der Acryllack besser geeignet als "normaler" Lack mit Lösungsmittel. Denn Holz ist ein Naturprodukt das "arbeitet" - bei Wärme dehnt es sich aus, bei Kälte zieht es sich zusammen. Für dieses Material sind normale Lacke nicht so gut geeignet. Vergessen Sie nicht, die Pinsel nach dem Basteln gründlich auszuwaschen!